Grabenrede

Noch ein Mal stürmt! Noch einmal, Freunde!

Zum Brandopfer soll Illium werden,

den Gefall'nen zur Ehre.

Ein Leuchtfeuer ihrem Gedenken

woll'n wir errichten auf der Wallstatt!

Erschlagene Feinde, zahllos verstreut

soll'n zeugen von der Macht der Achaier.

Brüllendes Feuer vernichte die Spötter!

Ein glühender Zorn sei euer Schwert,

Windspiel

Wild wirbelnde, wispernde,

wirre Wesen weben

wahre Wunderwerke

wunderbar wachsender

Wahnvorstellungen.

Wahnsinnige Witze wehren

wahrhaftiger Wachheit;

wechselnde Winde

wabern warnend.

Ziele

Eines Tages Prinz in Arkadien zu sein

die Apfelbäume Avalons zu schauen,

zu wissen und zu erkennen,

ohne den eigenen Sinnen zu trauen

Hinter die Dinge zu blicken

und ihre wahre Gestalt erfassen

dem Tod zu begegnen

und ihn leben lassen

Das eigene Selbst zu erblicken

ohne Erschrecken

die Wohlgerüche Arabiens

riechen und schmecken

Wahrheit zu verlassen

um Vertrauen zu finden

der ganzen Welt

eine neue Zeit verkünden

In Ruhe und Zufriedenheit versinken

aus dem Becher der ewigen Jugend

Glückseligkeit trinken

Ohne Reue dem Untergang

der Sonne entgegen sehen

Ohne Gedanken traumlos

schlafen zu gehen

Gänseblümchen

lustvolle Angst

und Ungewissheit

altvertraut und neu

wohlwollende Blicke

kratzen wie Borsten

beschwören Boshaftigkeit

Wut wider die eigene

Wortwahl führt nur zu

weiteren Fehlern

Alkohol animiert zu

abartigen Antworten

Nebelmorgen

Der Nebelmorgen trübt nicht

die Erinnerung an

zarte Frauenhände

sanft wie ein Seidentuch

Der Kupfergeschmack

von lustvoll zerbissenen Lippen

erinnert an Sommerregen

alabasterfarbener Körper erwachte

zu limonenduftender Leidenschaft

Nachtaugen fühlten

Schönheit und Anmut

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